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Venenerkrankungen und Ursachen

Venenerkrankungen entstehen häufig durch eine Kombination aus erblichen Faktoren und äußeren Einflüssen. Eine angeborene oder altersbedingte Bindegewebsschwäche kann die Funktion der Venen beeinträchtigen. Auch hormonelle Veränderungen – etwa durch die Einnahme der Antibabypille, während einer Schwangerschaft oder in den Wechseljahren – wirken sich auf die Gefäße aus und erhöhen das Risiko für Venenprobleme. Zusätzlich können verschiedene Lebensstilfaktoren zur Entstehung oder Verschlechterung von Venenerkrankungen beitragen. Dazu gehören Übergewicht, Rauchen, regelmäßiger Alkoholkonsum, Bewegungsmangel sowie eine starke oder langfristige Sonneneinstrahlung, die das Bindegewebe zusätzlich schwächt. Typische Erkrankungen oder Beschwerden, die im Zusammenhang mit Venenschwäche auftreten können, sind:

Kompressionstherapie

mit medizinischen Strümpfen

Kompressionstherapie

Das Konzept der Kompressionstherapie beruht auf einem einfachen und effizienten mechanischen Prinzip: der Applikation eines elastischen Textils um das Bein herum. Durch die Kompression der Extremität mit graduierter Kompression – höchster Druck im Knöchelbereich und abnehmender Druck nach oben – drückt der Kompressionsstrumpf die Venen zusammen und reduziert somit ihren Durchmesser. Die krankhaften Venenklappen schließen und verhindern einen Ruckfluss. Das venöse Blut fließt nun schneller und effektiver.

Die Therapie wird auch verordnet um venöse Erkrankungen während der Schwangerschaft oder bei Fernreisen vorzubeugen. Die medizinische Kompressionstherapie wird, je nach Pathologie, mittels

  • Socken,
  • Strümpfe,
  • Strumpfhosen,
  • oder Bandagen angewendet.

Kontrollierter Druck

Das Prinzip dieser Therapie basiert auf der Applikation eines kontrollierten Drucks auf die Extremität. Die Einheit des Drucks ist Millimeter Quecksilbersäule (mmHg) oder Hektopascal (hPa). 1 mmHg = 1,33 hPa.

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